Moin, moin liebe TennisFans

Moin, moin zusammen,

nachdem die normalerweise angedachte Juli/August Ausgabe entfallen musste, geht es nun weiter, und wie!!! Die Oktober Ausgabe ist online.

Ganz Tennis im Norden ist ab sofort fest in der Hand des TennisFan. Aktuelle Info: nachdem das Hamburger Abendblatt ihr „Tennis in Hamburg“ nicht weiter herausbringt, „vereinnahmt“ sich der TennisFan auch den Hamburger Tennisbereich. Zum Verständnis, der TennisFan ist zwar Partner der Verbände tennis sh und des TMV, aber ein rundum Vereins- und Verbandsunabhängiges, total subjektiv eingestelltes und geschriebenes Magazin.

Wir freuen uns auf die Erweiterung und sind nun in drei Verbänden für ca. 450 Vereine incl. deren Mitgliedern plus Gästen „offen“ für Alles was im Tennis Norden passiert.

Redaktions- und Anzeigenschluss der TennisFan Ausgabe März 2021  ist der 15.2.2021. Corona konnte uns nicht stoppen, was ist passiert in den vergangenen drei Monaten? Mailt eure Aktivitäten incl. Fotos (min. ca. 250 kb) an: redaktion@tennis-fan.de

Vor 14 Jahren erschien die erste Ausgabe des TennisFan im Bezirk West des TV SH, nicht ganz so umfangreich und verbreitet wie heute, aber es war der Startschuss dieses Magazins, das es sich zum Ziel gesetzt hat, regionales Tennis ein wenig mehr an die Öffentlichkeit zu bringen und gleichzeitig den Vereinen die Gelegenheit zu bieten, ihre Aktivitäten über die Vereinsgrenzen hinweg vorzustellen. Zwölf Jahre TennisFan im Bezirk West mit insgesamt 40 Ausgaben. Und nun bereits die 49.te, also die „Neunte Neue“, von Sylt nach Lübeck und von Pinneberg nach Flensburg und die „Zweite ganz Neue“ von Wismar bis Stralsund und Parchim bis Binz im TV Mecklenburg Vorpommern und ganz aktuell die „Erste Neue“ im TV Hamburg.

Hier das Editorial der Oktober Ausgabe:

Moin, moin liebe TennisFans,

was war denn das für eine Sommersaison? Nun, für mich gab es keinen Unterschied, da ich verletzungsbedingt sowieso nicht in der Lage war, Punktspiele oder Turniere zu spielen und dies voraussichtlich noch ein wenig länger anhalten dürfte. Da konnte ich fast meinen, Corona kam gerade recht. Aber für alle anderen hoffe ich, dass Corona so langsam dahin verschwindet, wo es herkam, auch wenn ich den Chinesen nichts Böses wünsche, oder doch?

Eins ist aber klar, dieser von oben angeordnete nur 1,5 Meter Abstand ist nichts für uns erweiterte Nordfriesen. Ich wünsche mir ganz schnell unsere in Jahrzehnten erkämpften, wohlverdienten fünf Meter zurück.

Als im März diese ganze Chose startete, ging ich nicht davon aus, dass in diesem Jahr außer ein paar internen Ehepaarturnieren, nichts gegen Ehepaarturniere, viel Beschreibenswertes laufen würde. Insofern fiel ja auch die TennisFan Ausgabe Juli dem Rotstift zum Opfer.

Aber dann, wie Phönix aus der Asche, ging es urplötzlich los. Die beiden Nordverbände, tennis sh und der TV HH, schufen mit der Turnierserie Nord für die Ranglistenspieler/innen und erweiterten Nachwuchshoffnungen ein Betätigungsfeld, das man sich in Corona Zeiten nicht erhoffen konnte. Da muss man ein ganz großes Lob aussprechen.

Nicht ganz nachzuvollziehen bis zum jetzigen Stand der Dinge ist, warum darf man in Elmshorn nach dem Spielen zu viert duschen und beim wesentlich größeren Club a.d. Alster muss man sich sein ‚nach-dem-Match-Getränk‘ ungeduscht und durchgeschwitzt reinziehen? Es ist mir schon klar, dass es Ländersache ist, aber verstehen, muss man das nicht wirklich.

Regional findet vom 19.-25. Oktober das ITF Future Nord in der Hamburger Verbandshalle statt. Hierfür wurde ein sogenanntes Wildcard Turnier vorgeschaltet, bei dem sich zwei unserer regionalen Größen eine Wildcard für das Hauptfeld erspielen konnten. Diese Art von Turnier, das weltweit bei „großen“ Turnieren schon länger Gang und Gebe ist, wünsche ich mir auch für die Hamburg Open. Das hat bei Michael Stich in all seinen Jahren als Turnierdirektor leider nicht geklappt. Mal schauen, wie es diesbezüglich bei dem neuen Veranstalter, der Familie Reichelt, in den kommenden Jahren aussehen wird. Dem regionalen Nachwuchs eine Chance zu geben, kann doch nicht so schwer sein. Es müssen ja nicht gleich Wildcards fürs Hauptfeld vergeben werden, wobei warum nicht, die Franzosen machen es vor.

Der neue Rothenbaum. Ich bin der Meinung, der neu renovierte Center Court sollte nicht mehr nur lapidar Center Court oder Center Court der Welt heißen, sondern in Alexander Otto Stadion benannt werden, auch wenn der spendable Mäzen sich mit allen Kräften dagegen wehrt.

Ist eigentlich an Folgendes gedacht worden? Damit das Dach und die neu installierten Sitzschalen nicht in wenigen Monaten wieder ausschauen, als wäre nichts passiert, nämlich vollgeschi….von den Krähen und Tauben, fehlt noch ein Falkner, der wie in Wimbledon seine Bussarde und Falken auf die Verschmutzer loslässt. Das wäre bestimmt preiswerter, als jedes Jahr das Stadion komplett reinigen zu müssen.

Beim TennisFan selbst tat sich weiter etwas. Im März konnte die Partnerschaft mit dem TV Mecklenburg-Vorpommern verkündet werden, und nachdem das Hamburger Abendblatt sein Magazin „Tennis in Hamburg“ im September einstellte, habe ich nicht lange überlegt und Hamburg mit in den TennisFan aufgenommen. Tennis Nord ist nun fest in TennisFan Hand. Daher liebe Hamburger Vereinsvertreter aber auch private TennisFans, immer her mit euren Aktivitäten. Wir stellen eure Anliegen über die Vereinsgrenzen hinaus der Tennis-Öffentlichkeit vor.

Alles zusammen passierte mehr als vorhersehbar. Gespannt schauen wir alle auf die Wintersaison und bleiben am Ball.

Thies Röpcke

Nicht verpassen! Redaktionsschluss der März Ausgabe 2021 ist der 15.2.2021. Bis dahin nehmen wir eure Artikel incl. Fotos entgegen.