Moin, moin liebe TennisFans

Moin, moin liebe TennisFans,

vor 13 Jahren erschien die erste Ausgabe des TennisFan im Bezirk West des TV SH, nicht ganz so umfangreich und verbreitet wie heute, aber es war der Startschuss dieses Magazins, das es sich zum Ziel gesetzt hat, regionales Tennis ein wenig mehr an die Öffentlichkeit zu bringen und gleichzeitig den Vereinen die Gelegenheit zu bieten, ihre Aktivitäten über die Vereinsgrenzen hinweg vorzustellen. Zwölf Jahre TennisFan mit insgesamt 40 Ausgaben. Und nun bereits die 46.te, also die „Sechste Neue“, in allen vier Bezirken, von Sylt nach Lübeck und von Pinneberg nach Flensburg.

Zuallererst, um Missverständliches für diejenigen zu vermeiden, die den TennisFan bisher immer noch nicht kennen: Die Zeitschrift erscheint im gesamten Verbandsbereich, ist aber ein rundum vereins- bzw. verbandsunabhängiges, überwiegend total subjektiv geschriebenes Magazin. Es ist wieder viel passiert in den vergangenen Monaten, was sich an den Vereinsberichten in der aktuellen April Ausgabe, aber auch sonstigen Aktivitäten in unserem neuen Verbreitungsgebiet wiederspiegelt.

Hier nun das Editorial der aktuellen Oktober/November Ausgabe:

Moin, moin liebe TennisFans,

für ein Magazin, das „nur“ viermal im Jahr erscheint, ist es gar nicht so leicht, aktuell rüberzukommen. Wenn’s schief läuft, kommen die interessantesten Infos direkt nach Druck der vorherigen Ausgabe, also knappe drei Monate vor der aktuellen.

Dies bedeutet, dass diese alten Kamellen keiner mehr lesen möchte und daher überflüssig sind. Da kann ich immer nur hoffen, dass die besten Infos in den sechs Wochen vor z.B. dieser Ausgabe passieren. Sechs Wochen passt noch, da es im TennisFan weniger um Ergebnisse, als um Geschehnisse auf und neben dem Platz geht.

Nehmen wir als aktuelles Beispiel die US Open. Angelique Kerber und Alexander Zverev trafen davor, dabei und danach nicht das, was Deutschlands Experten von ihnen ‒ und sie selbst von sich wahrscheinlich auch ‒ erwarteten. Das bringt man nun zu Papier, und kaum ist es geschrieben und die Ausgabe gedruckt, trifft einer der Beiden (Zverev beim Laver Cup) oder sogar beide urplötzlich wieder die Bälle ins Feld. Dann kann ich meine schöne Beschreibung einer evtl. Krise in die Tonne treten, wenn dies nach Druckstart noch möglich wäre. Da muss man beinahe hoffen, dass die Krise so lange weiter geht, bis die dann kommende Ausgabe mit hoffentlich positiveren Ergebnissen gedruckt werden kann. Was man, was die Krise betrifft, als TennisFan nun aber ja auf keinen Fall wirklich möchte. Hier geht es ja nicht um „auch Bad News sind Good News“, sondern nur „Good News“ sind „good“ für das deutsche Tennis.

Was tun? Sechs Mal im Jahr erscheinen oder monatlich? Am liebsten wäre es mir, die deutschen aber auch die tennis SH Spitzenspieler hielten sich an den Redaktionsschluss des TennisFan und treffen in der kurzen Zeit davor, sechs Wochen sind genehmigt, alles. Sechs Wochen vor den sechs Wochen können sie machen, was sie wollen, auch in den Urlaub gehen.

Der Verband leistet seit Jahren hervorragende Arbeit im Jugendbereich und ist mit führend in Deutschland. Das ist nicht unbeobachtet geblieben. Nicht nur von Barbara Rittner und Boris Becker, den „Head of Women‘s and Men’s Tennis“, sondern auch von der Firma REISSWOLF, einem der größten Akten- und Datenvernichter Europas aber auch Archivierer und Digitalisierer vieler großen Firmendaten.

Die gerade besiegelte Kooperation der Firma REISSWOLF mit tennis SH wird über vier Jahre inclusive einer guten finanziellen „Unterstützung“ laufen. Die fließt nicht etwa in Funktionärsreisen zum Daviscup nach Australien (wovon ich die Funktionäre von tennis SH hiermit ausdrücklich ausnehme, was im übrigen Tennis Deutschland aber vorkommen soll bzw. vorkam), sondern wird von REISSWOLF speziell für die Jüngsten ausgelobt. Ich gehe schwer davon aus, dass sich alle anderen Verbände die Augen reiben, wenn diese Kooperation öffentlich gemacht wird. Was nun ja mit diesen Sätzen geschehen ist. tennis SH kann sich freuen!

Der TennisFan wird über diese Jüngstenförderung weiter berichten.

Und zum Schluss ein Wort zu den Vereinsnachrichten im TennisFan. Ihr werdet feststellen, dass von Ausgabe zu Ausgabe mehr und mehr Vereine die Möglichkeit nutzen, sich der TennisFan Öffentlichkeit zu präsentieren. Die ursprünglich angedachten 72 Seiten reichen nicht mehr aus. Jetzt sind es bereits 80 Seiten mit Tendenz nach mehr. Das ist toll ‒ zwar Mehrarbeit, trotzdem besten Dank!

Thies Röpcke

Redaktionsschluss der kommenden Dezember Ausgabe ist der 20.11. 2019. Bis dahin nehmen wir eure Artikel incl. Fotos entgegen.